Bern schaltet doch
Mit etwas verspätung kommt doch auch hier der Senf zur Berner Variante der Finanzkriese.
Wie wohl jetzt überall bekannt, spricht die Nationalbank 60 Milliarden Dollar für eine Zweckgesellschaft. Somit kann die UBS "faule" Wertpapiere auslagern, die im Moment keinen Gewinn bringen, und Geld blockieren. D.H. die UBS kann maximal Wertpapiere im Wert von 60 Milliarden Dollar auslagern, und so wieder flüssiges Geld machen.
Zudem stellt der Bund für eine Kapitalerhöhung mit 6 Milliarden Schweizer Franken bereit. Immerhin mit 12.5 % Jahreszins, aber dennoch ein haufen Geld. Nicht vergessen werden darf, dass in diesem Fall der Bund einen Einfluss von 9% erhält. Aber detailierter kann man das bei der NZZ.ch nachlesen.
Nun ja, wieso beschäftigt mich das?
Einerseits verstehe ich ja, dass man die UBS nicht bankrott sehen will, hängen doch zuviele KMU an der UBS (Darlehen, Hypotheken, usw). Das sagene jedenfalls dieverse Medien. Zudem ist die UBS die grösste Schweizer Bank, und die möchte man nicht verlieren. Aber: Sieht man hier nicht irgendwelche Anzeichen wie:
Je grösser du als Firma bist, je mehr Geld für dich im Spiel steht, desto mehr Fehler kannst dir erlauben, da ja der Staat es sich nicht leisten kann, dich untergehen zu lassen.
Falls dem nicht so ist, dann warte ich auf die Flut der KMUs, welche auch die Hände hinhalten wegen ihren Geschäftsproblemen auf Grund dieser Finanzkriese.
Um doch noch was positives zu sagen: Immerhin kommen jetzt die exorbitanten Entschädigungen vermehrt in den Blickfeld der obereren Entscheidungsträger. Ich hoffe, dass was daraus gelehrnt wird, auch wenn ich es bezweifle. Und wenn doch, wie wäre es mit meinem Vorschlag?
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