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5Nov/082

Der gläserne Datenbürger in DE

Sie haben vom "Nacktscanner" gehört oder gelesen? Sie sind froh, dass Deutschland da nicht mitmachen will, und haben schon gehofft, die Regierung nehme den Datenschutz nun ernst?

Oder suchen Sie einen triftigen Grund von Windows auf Linux zu wechseln? Die deutsche Regierung hilft bei dieser Entscheidung. Die deutsche Regierung hat den Weg zum heimlichen ausspionieren des Deutschen Bürgers nun voll offen gelegt. Jetzt darf das Bundeskriminalamt (BKA) frei jede Telefonverbindung, jeden Datenverkehr und alles, was irgendwie von ihrem Telefon, Fax oder PC weggeht oder auch gleich auf dem PC liegt, überprüfen.

Das, was frühere Regierungssysteme nur über "Spione" bzw. regierungsfreundliche Nachbarn erfahren konnte, kann jetzt selbst erledigt werden. Kein Problem mehr mit falscher Kommunikation, man hat ja alles griffbereit. Und falls der Bürger mal einen Datenverlust hat, das Backup liegt bei der BKA. Vertrauenswürdig, nicht?

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Kommentare (2) Trackbacks (0)
  1. Gehen wir doch lieber gleich zu einem BSD über – Linux wird allmählich zu populär, da kommen bestimmt bald auch vermehrt Viren :P

  2. So ist das leider im grossen Kanton. Wegen ein paar wenigen, potenziellen Terroristen wird gleich das ganze Land verdächtigt. Das gleicht doch dem alten amerikanischen Motto ” Erst schiessen, dann fragen”. Hat der Staat denn etwa Angst vor seinen Bürgern? Irgendwie auch verständlich, denn wer im Rollstuhl sitzt kann nicht wegrennen. Für weiterführende Informationen zum grossen (Überwachungs)-Kanton schaue man hier: http://www.stasizwopunktnull.de/


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