(bissige?) Blogs eines Schweizers Blogs, die das Leben schreibt

28Dez/080

Wie man Studenten zu Satanisten macht

Wie die NZZ berichtet, verlangt der Freiburger Professor Christian Giordan, eine Art Rechtspluralismus.

Das heisst: Zitat NZZ:

"Nicht mehr alle sollen vor dem Gesetz gleich sein: Je nach Herkunft, Ethnie oder Religion soll künftig anderes Recht gelten und von anderen Gerichten beurteilt werden."(Quelle)

Damit sind in erster Linie vorallem die muslimischen Imigranten in unserem Land gemeint. D.h: Ehrenmorde und Unterwerfung der Frau gegenüber ihrem Ehemann,  Verschleierung und sowie vieles was wir als selbstverständlich betrachten, gilt für die Entsprechende Bevölkerungsgruppe nicht mehr.

Die Mormonen zum Beispiel werden auch auf ihr Recht der Polygamie beharren. Weitere, und absurdere Praktiken werden im Namen der Recht- und Religionsfreiheit ihre Kreise ziehen.

Die Steigerung wäre der wechsel zum Statanismus. Satanisten kennen schliesslich weder Gesetze noch Gerichte. Wahrscheinlich werden viele andere werden dieselben Schlüsse ziehen. Dann können wir den neuen Rechtsstaat Schweiz begrüssen und uns an unserem angepassten Recht erfreuen.

Aber wenn ihr mich oder meine Freunde seht, dann......bietet uns Bier und Met an und hofft, dass wir keine schlechte Laune haben. Weil kein Gesetz verbietet uns, unsere schlechte Laune irgendwo auszuleben.

(P.S: Church of Satan ist übrigens eine anerkannte Kirche und damit ist obige Schlussfolgerung nichtmal soweit hergeholt)

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25Dez/080

Wirtschaftskrise auf den Punkt gebracht

Volker Pisper über die Wirtschaft

Notable Quotes:
"Unser hosenanzugtragender Sprechblasenautomat"
"Wenn der Meeresspiegel steigt, ist das nur halb so schlimm, wie wenn der Autoabsatz sinkt"
"Was wollen wir mit einem geretteten Planeten, wenn wir keine Arbeitsplätze mehr haben? Dann doch lieber umgekehrt!"

uvma.

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24Dez/080

Frohe Weihnachten

Das Swissbite-Team wünscht allen Lesern frohe und besinnliche Weihnachten.

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veröffentlicht unter: Allgemeines keine Kommentare
22Dez/080

Gespaltene Zunge

Kann eine Partei gleichzeitig für die Wirtschaftsförderung in der heutigen Zeit sein, und gleichzeitig den grössten Arbeitgeber der Schweiz auflösen wollen? Nun, für die sozialdemokratische Partei scheint dies kein Widerspruch zu sein.

Sie unterstützt die Initiative der GSOA gegen den Export der von Militärischen Gütern und Gütern, welche zum Ausbildungszweck für militärische Geräte verwendet werden können, wie zum Beispiel die Trainingsflugzeuge der Pilatus.

Johann Schneider-Ammann hat dazu in der Berner Zeitung einen treffenden Beitrag geschrieben. Der Artikel ist ein PDF-Scan des Beitrags.

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18Dez/080

Wenn man ungleiche Ellen anpassen muss

Oder auch: Wie man Diskriminierung lösen kann

Das Deutschland die grösse Antiterror-Datenbank von zumindest Europa machen möchte, hab ich schon unter verschiedenen Posts dargestellt. Unter anderem:

Nun, dass will Deutschland ja für deutsche Staatsbürger noch machen, aber für Ausländische Einwohner scheint es sowas schon zu geben. Besser gesagt, ein Österreicher hat sich dagegen Gewehrt, und vom europäischen Gerichtshof recht bekommen. Nun, rein logisch gesehen, müsste man ja jetzt in Deutschland die Daten entweder anonymisieren oder das ganze Prozedere überdenken.

Aber wie wir ja wissen, kann dies so beibehalten werden. In nicht mehr alzu langer Zeit wird es dasselbe ja auch für die Deutschen Bürger geben, und so werden andere Einwohner von Europa nicht mehr diskriminiert. Perfekte Lösung, oder?!?

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17Dez/080

Information und Desinformation

Offenbar haben Datenskandale auch ihre positiven Wirkungen. So ist zum Beispiel auch mitte  November ein Papier der Telekom an die öffentlichkeit gelangt, welche eine aktive Desinformationspolitik des  BND beweist. Konkret ist eine liste von Ip-Adressen eines "geheimen Projektes" aufgetaucht. Traceroutes führten nach München, Berlin, Flensburg, Freiburg und Braunschweig. An allen diesen Orten hat der BND Niederlassungen. Prominentester Betroffener ist Wikipedia. Diverse  Wikipediaartikel sind vom BND "ins rechte Licht gerückt wurden". Betroffen sind vorallem Artikel über den BND selbst, wie auch:

" zu anderen Alltagsthemen, etwa Kernwaffentechnik, Aufklärungsflugzeugen und dem Langstreckenbomber Boeing B-1B Lancer, nahm der fragliche IP-Adressbereich Stellung. So spielte der BND die Gefährlichkeit einer schmutzigen Bombe mit Plutonium-239 herunter und empfahl stattdessen die Verwendung zweier anderer Isotope, die angeblich bei gleicher Menge deutlich effektiver seien. Dieselbe IP-Adresse entfernte diesen Eintrag allerdings drei Minuten später wieder."(Quelle)

So wird dem Bürger jede möglichkeit genommen, sich von unabhängigen Quellen zu informieren. Dieses Vorgehen erinnert fatalerweise an den Kultroman von George Orwell, indem der Staat alle Informationsmittel kontrolliert und den Bürger in Unwissenheit hält.

Falls gewisse Besucher die Quelle nicht aufrufen können, so kann dies durchaus an ihrem Provider liegen.

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17Dez/080

Wenn Gegensätze sich ausspielen

Wer hat es noch nicht mitbekommen? Der Deutsche Bundesminister des Innern Dr. Wolfgang Schäuble will seit Jahren den grössten Überwachungsstaat etablieren. Kontrolle über alles, was es zu kontrollieren gibt, Protokolierung über (fast) alles. Nicht Protokoliert wird nur, was Parlementarier zu besprechen haben.

Gleichzeitig gibt es in DE Datenverluste von Callcentern, welche für grosse Firmen wie z.B. Telecom arbeiten. Kundendaten mit allen möglichen Angaben (z.B. ihren Kreditkartendaten, natürlich mit Prüfziffer, Name, Adresse und allem) Siehe z.B. hier, hier, oder hier.

Je länger je mehr wird nach mehr Datenschutz gerufen. Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier fordert: Der Staat muss Bürger stärker vor Datenmissbrauch schützen.

Und hier kommen mindestens 2 Fragen zum Vorschein:

  1. Wie kann ein Staat dem Datenmissbrauch vorbeugen, wo er doch so gerne selber alle Daten bei sich in den Händen hält, und eigentlich der gröste Missbrauchsblock darstellt?
  2. Wie sollen Bürger sich vor Datenmissbrauch schützen können, wenn sie doch so gerne so viele Sachen von sich preis geben wie z.B. in FaceBook, oder xyzVZ?

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15Dez/080

Rauchen bei Pulverfässern für Fortgeschrittene

Oder: Der Bluttropfen, der das Fass zum überlaufen brachte

Die Unruhen in Griechenland halten weiterhin an. Es scheint eine Neuauflage der Vorfälle von 2005 zu sein, als Frankreich, gegen Anfang November von Unruhen in den Vororten um Paris erschüttert wurde. Doch war in Paris nach einer Woche die Lage wieder einigermassen normal.

Von einer Normalisierung der Lage kann Griechenland zur Zeit offenbar nur träumen. Wir haben es hier also mit einem Phänomen zu tun, das mehr ist als nur ein paar Jugendliche die ein bisschen Radau machen wollen.

Um dieses Phänomen zu klären, finde ich den Begriff der Explosion als Metapher (darum der Titel) als nahe liegend. Zuerst explodiert nichts einfach so. Es braucht neben dem Sprengstoff auch einen Mechanismus und einen Zünder. Wie beim Gewehr: drückt man ab, passiert gar nix. Erst wenn eine Patrone im Lauf ist, knallt es.

Im Falle von Griechenland haben wir es mit – um im Bild zu bleiben – einer nuklearen Kettenreaktion zu tun, schematisch das selbe, nur der Mechanismus ist komplizierter, der Sprengstoff schwerer zu beschaffen und die Auswirkungen fataler.

Der Sprengstoff im Falle von Griechenland ist die Zukunftslosigkeit der Jugend, selbst Studienabgänger finden selten eine Stelle. Die wenigen Glücklichen müssen dafür meist ins Ausland. Weiterhin hat sich das Bildungssystem in Griechenland, trotz einiger angekündigter Reformen nicht wesentlich verbessert, obwohl dies dringen nötig wäre. Auch fühlen sich die Jugendlichen mehr als nur unverstanden, sondern ungehört.

Der Auslöser der ganzen Tragödie war der tödliche Schuss (ob Querschläger oder nicht) auf den 15-jährigen Jungen. Hier hat die Polizei ins Sprichwörtliche Wespennest gestochen, zumal der Stadtteil in dem der Junge starb, als autonom gilt und bekannterweise wenig Respekt gegenüber der Polizei hat. Eine Ausschreitung innerhalb des Stadtteils wäre also zu erwarten gewesen.

Diese Ausschreitung in Exarchia hat es dann auch tatsächlich gegeben: 30 Jugendliche gegen die Polizei, nichts im Vergleich zu einem durchschnittlichen Fussballmatch.

Tatsächlich aber schlossen sich in den folgenden Nächten mehr und mehr Jugendliche den Protesten an um sich Gehör zu verschaffen und ihrer Wut Luft zu machen. Und wie die vorangegangenen Nächte wird auch diese mit einer Mahnwache für „Alex“beginnen und beim kleinsten Zwischenfall (wenn z.B. wie gestern, die Polizei versucht die Kundgebung aufzulösen) zu einen Krawall ausarten.

Ich will nicht sagen, dass ich die Gewaltakte gutheisse oder befürworte, sondern nur, dass ich verstehe, warum dies geschieht.

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13Dez/081

Wirtschaft für Anfänger

Wie ich heute beim Tagesanzeiger lesen durfte, sind alleine in der schweiz 15'000 Jobs gestrichen worden.  Und dies ist erst der Anfang. Warum dies erst der Anfang ist, erklärt sich ganz kurz:

Jeder der seine Stelle verliert, kriegt 80% seines letzten gehalts vom Staat. Dass man da als Arbeitsloser sofort beginnen muss, massiv zu sparen dürfte wohl klar sein. Er wird also weniger konsumieren, dadurch haben Firmen weniger absatz und werden wegen der geringeren Auftragslage noch mehr stellen streichen.

Das ganze wird sich ein paar Jahre hinziehen, bis endlich die Baisse kommt und die Wirtschaft wieder anzieht.

Spassig ist einfach, das ein Geschäft jahrelang Miliarden scheffeln kann, aber beim kleinsten Anzeichen einer Krise sofort zigtausend Menschen entlassen werden. Und warum werden eigentlich im Management keine Stellen gestrichen?

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10Dez/081

Das unsachgemässe Einsetzen einer Waffe

Oder: Wenn der Schuss nach hinten losgeht

Wer sich häuffig und gerne mit Wikipedia beschäftigt, oder gerne technische News liest hat es vieleicht mitbekommen:

Die britische Internet Watch Foundation hat einen kompletten Artikel von Wikipedia gesperrt. Im Beitrag ist das umstrittene Cover der Band Scorpions enthalten. Obwohl dieses Cover nun schon 32 Jahre alt ist (1972), hatt die IWF gleich den ganzen Artikel gesperrt, statt nur das Coverbild. (Der Link zeigt absichtlich nicht direkt auf das Album bzw. das Cover. Benutzen Sie dazu Google, heise news oder sonstige News-Seiten)

Der Fehler in der ganzen Sache war, dass der ganze Artikel gesperrt wurde. Jenes Cover aber mit direkter URL nach wie vor aufgerufen werden konnte. Umso schneller wurden Kopien des Bildes im Internet herumkopiert, Newsseiten wurden auf das Sperren aufmerksam, und so kam es zu einer nicht gewünschten Popularität des Artikels und des Bildes.

Statt nur ganz dezent eine kleines Geschwür zu entfernen wollte man gleich einen ganzen Arm amputieren, leider hat jener zurückgeschlagen. So bleibt das Geschwür am Ort, der Arm ist auf Angriff übergegangen, und der Doktor sucht das weite.

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