Die egoistische Aussenpolitik
Wenn man in die aussenpolitischen Diskussionen dieser Welt schaut, merkt man, wie einfach der Job ist.Vorallem, wenn es um territoriale Fragen geht. Denn, wer will schon daran Schuld sein, dass es am Nachbarn so schlecht geht?
Nein, dies ist keine Frage für die kommende Abstimmung, ich war erstaunt über die Diskusion am WEF, der neu aufflammende kalte Krieg (geht das überhaupt?), und andere UN-Episoden. Es geht nicht mehr um das mögliche Wohl der Welt oder zumindest der Bevölkerung, sondern rein noch darum, das der andere ja nicht mehr Macht hat als ich. Da sind Kolateralschäden vorprogrammiert, unausweichlich, eventuell sogar gewollt. Sie wollen Beispiele?
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Und weiter geht der Waffenschmuggel in Gaza
Israel ist nun aus dem Gazastreifen abgezogen. Hilfsorganisationen und Journalisten haben wieder freien Zugang zum Gazastreifen. Und dennoch bleibt die Frage: Wie weiter?
In Gaza herschte vor der Reaktion von Israel eine Arbeitslosigkeit von 30 % (Quelle). Wieviel das jetzt ihre Arbeit verloren haben, weiss niemand. Viele Gebäude wurden zerstört, weil sie für den Raketenabschuss missbraucht wurden. Die sanitären Einrichtungen sind beinahe zum erliegen gekommen. Und was wird unter anderem als erstes wieder aufgebaut?
Die Schmuggelstollen, aus welchen neben Nahrungsmittel, Material auch Waffen geschmuggelt wurden.(Quelle) Die Möglichkeit auf eine langfristige Lösung wird somit gleich wieder zerstört. Dass die Hamas an einer friedlichen Lösung kein Interesse hat, sollte mitlerweilen bekannt sein. Das die Waffen entweder über das Meer oder die Stollen von Ägypten kommen, ist allgemein bekannt. Aber die internationale Gemeinschaft schaut sich anscheindend davor, auch Ägypten in die Pflicht zu nehmen.
Einzig Frankreich hat eine Fregatte an die Grenze gesendet, um zumindest den Waffenschmuggel über den Wasserweg zu unterbinden. Aber wieviel nützt eine einzige Fregatte? Und ohne aktive Mithilfe von Ägypten?
Israel ist wohl das einzige Land in dieser Region, welche diese Hilfe begrüsst. Aber ich denke, dass diese ruhige Phase wohl wieder nur max. 5 Monate anhalten wird. Bis dann hat die Hamas wieder genug Raketen, um die Israelische Bevölkerung zu terrorisieren. Was wiederum bedeutet, die nächste Reaktion aus Israel ist somit auch nur eine Frage der Zeit.
Und, wie immer, leidet primär die Zivilbevölkerung. Auf beiden Seiten.
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Schicksalsabstimmung?
Am 8. Februar 2009 darf das Schweizer Volk wieder einmal über eine Vorlage abstimmen. Gut, ein Gesammtpacket passt besser als eine Vorlage. Eine bittere Pille werden wahrscheinlich beide Varianten. Aber was ist daran überhaupt wahr?
Soviel ist sicher: Im Befürworterlager bekommen sie nur das positive herausgestrichen. Und was nicht positiv genug ist, wird noch angemalt. Falls aber die Farbe für einge Themen nicht ausricht, wird auf das dünkelste Schwarz gesetzt, damit jeder klar sieht, was die Konsequenzen wären, würde das Packet zurück an den Absender geschickt.
Die Gegner sind hingegen nicht besser, nur die Farbgebung ist etwas anders. Alles, was für eine Zustimmung sprechen könnte, wird schwarz angemahlt, Angstbilder werden hervorgehoben und so schrillend wie möglich präsentiert.
Aber was sind die realistischen Konsequenzen bei beiden Abstimmungen, und was wäre unter welchen Umständen vieleicht ratsam? Letzteres kann ich nicht beantworten.
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Perspektivenwechsel
Wie wäre es mit einem Perspektivenwechsel? Einer, welche uns Schweizer gänzlich unbekannt ist? Stellen Sie sich darum folgendes vor:
- Jedesmal wenn sie auf die Strasse gehen ist es unsicher, ob sie unverseht nach Hause kommen.
- Ausgang und Bombenexplosionen gleichzeitig sind keine Seltenheit
- Sie sind froh, wenn sie unversehrt zur Arbeit kommen und ebenso unversehrt wieder nach Hause zu Frau, Kind und Familie kommen.
- Wenn möglich meiden Sie öffentliche Verkehrsmittel.
- Belebte Strassen sind eher ungeeignete Aufhaltungsplätze.
- Sie leben in Ihrem Land, aber ihre Nachbarländer möchten sie von der Karte radieren.
Utopie? Zu extrem? Gibt es überhaupt nicht?
Knapp 2'700 km in SüdÖstlichlicher Richtung ist das unter der Israelischen Bevölkerung Alltag. Dieser Altag hat sich während 5 Monaten geändert, endlich ist einmal Ruhe eingekehrt. Dafür kommt jetzt das ganze umso intensiver zurück.
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