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24Jan/092

Und weiter geht der Waffenschmuggel in Gaza

Israel ist nun aus dem Gazastreifen abgezogen. Hilfsorganisationen und Journalisten haben wieder freien Zugang zum Gazastreifen. Und dennoch bleibt die Frage: Wie weiter?

In Gaza herschte vor der Reaktion von Israel eine Arbeitslosigkeit von 30 % (Quelle). Wieviel das jetzt ihre Arbeit verloren haben, weiss niemand. Viele Gebäude wurden zerstört, weil sie für den Raketenabschuss missbraucht wurden. Die sanitären Einrichtungen sind beinahe zum erliegen gekommen. Und was wird unter anderem als erstes wieder aufgebaut?

Die Schmuggelstollen, aus welchen neben Nahrungsmittel, Material auch Waffen geschmuggelt wurden.(Quelle) Die Möglichkeit auf eine langfristige Lösung wird somit gleich wieder zerstört. Dass die Hamas an einer friedlichen Lösung kein Interesse hat, sollte mitlerweilen bekannt sein. Das die Waffen entweder über das Meer oder die Stollen von Ägypten kommen, ist allgemein bekannt. Aber die internationale Gemeinschaft schaut sich anscheindend davor, auch Ägypten in die Pflicht zu nehmen.

Einzig Frankreich hat eine Fregatte an die Grenze gesendet, um zumindest den Waffenschmuggel über den Wasserweg zu unterbinden. Aber wieviel nützt eine einzige Fregatte? Und ohne aktive Mithilfe von Ägypten?

Israel ist wohl das einzige Land in dieser Region, welche diese Hilfe begrüsst. Aber ich denke, dass diese ruhige Phase wohl wieder nur max. 5 Monate anhalten wird. Bis dann hat die Hamas wieder genug Raketen, um die Israelische Bevölkerung zu terrorisieren. Was wiederum bedeutet, die nächste Reaktion aus Israel ist somit auch nur eine Frage der Zeit.

Und, wie immer, leidet primär die Zivilbevölkerung. Auf beiden Seiten.

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