Nein zur Anpassung des Mindest-Umwandlungssatzes
Es ist wiedermal Abstimmungszeit. Eine Abstimmung ist die Umwandlung des Rentensatzes. Nun, ich bin generell in dem Lager, welches hier für die Umwandlung wirbt, aber für mich greift das ganze Thema zu kurz, und ist wiedermal eine reine Symptombekämpfung. Symptombekämpfung, weil es das Problem gar nicht an der Wurzel packt, und eine reine Schönfärberei ist.
Unsere Pensionskassen waren dazu gedacht, das eingezahlte Geld sauber zu verwalten. Generell müssten sie auf einem normalen Profit, welches mit seriösen Geldgeschäften möglich ist, aufbauen. Nur: Wo viel Geld ist, wird gerne auch viel Geld eingesetzt, um noch mehr Geld zu "verdienen", und dieses Geld wird wieder investiert, um noch höhere Gewinne zu machen. Wo kann man kurzfristig am schnellsten Geld machen? Ja genau, die liebe Börse.
Und wo wurden schon bei der vorhergehenden Kriese als der jetztigen Wirtschaftskriese viel Geld verloren, und auch bei den Pensionskassen? Genau, bei den Börsen. Und was lehrt uns das? Die lieben Pensionskassen haben es nicht gelernt. Und werden es nie lernen.
Wennschon muss den Pensionskassen und deren Entscheidungsträger viel stärker auf die Finger geschaut werden, und vielleicht sollten Entscheidungsträger auch persönlich Haftbar gemacht werden. Erst dann kann die Systemkrankheit geheilt werden, und erst dann kann mit stabilen und wiederkehrenden Gewinnen gerechnet werden.
Bis es soweit ist, darf es nicht sein, dass jene Generation welche für die heutige Jugend am meisten Gearbeitet hat, jetzt leer oder mit weniger ausgeht, als sie verdient hat. Und wer als 20 Jähriger heute meint, er könne in 45 Jahren in die Rente, soll sich nicht blenden lassen. Und ob es bei dieser Systemkrankheit in 45 Jahren überhaupt noch eine Rente gibt, oder ob man wieder wie früher auf seine Kinder aufbauen muss, wird sich auch zeigen.
Ich will aber nicht den jetzigen Entscheidungsträger die trügerische Hoffnung geben, sie können so weitermachen wie bisher. Wennschon Zeichen setzten, dann die Richtigen in die richtige Richtung. Auch wenn es vielleicht im Moment einige schmerzt.
Gegenvorschlag: Statt die Kürzung quer über alle Jobs gleichmässig zu machen, wäre es vielleicht sinnvoller, Rentenkürzungen bei jenen zu machen, welche zu Arbeitszeiten genug verdient haben und es sich leisten konnten, Geld zur Seite zu legen. Und ja, ich wäre dazu bereit.
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Wenn Christen Christen richten
Bis heute hab ich es vermieden, offen über solche Themen zu bloggen, aber ich denke, der eine oder andere wird manchmal den einen oder anderen Hinweis entdeckt haben. Aber eigentlich sind genau solche Themen sehr interessant.
Angefangen hat dieser Beitrag von einer sehr banalen Frage unter Christen. Sie lautete: "Dürfen Christen rauchen?"
Eine simple Frage, wo manche mit Nein, manche mit Ja, andere mit "Ist doch egal" und wieder andere mit "Weiss nicht" antworten. Und eine Frage, welche für eine Antwort ein tieferes Verständnis von der Gnade Gottes durch Jesus Christus erfordert.
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Neuer Server
So, sobald dieser Blog-Eintrag sichtbar ist, ist der technische und physikale Untergrund der Seite ausgetauscht worden.
Grund war weniger der Platz für normale Web-Seiten, sondern dass ich meinen "alten" Server noch für vieles andere brauchte (Repo-Server, Build-Server, Sync-Server), und der Platz dafür zu klein wurde.
Nun, für die nächsten paar Jahre wird dieser Server sicher reichen, und der alte darf nach etwas mehr als 2 Jahren in Rente.
Ein riesiger Vorteil hat der Umzug auf jeden Fall: Ich hab wiedermal eine praktische Übung was man auch bei einem reinen Umzug von einem Debian-Server zum nächsten alles beachten muss
VHost-Configs, Ordnerstrukturen, Rechtevergabe um die täglichen Sachen zu nehmen. Und: Datentransfer. Auch bei 100MB Anbindung zwischen den Servern dauert es manchmal ne Weile.
Zudem ist der Umzug ein zwingender Grund unschöne Configs zu überarbeiten, für das man bis dato zu Faul war. Nun kann ich sagen: Done bei 98%. Einzig gitosis macht mir jetzt noch sorgen... Aber auch das krieg ich irgendwie hin, dass die Nutzer nichts davon merken. Oder fast nichts...
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