Erstellt von Swissbite am 12. Februar 2009
Heute Morgen im Tram hatte ich einen Schock. Beim Banknachbar stand in der Berner Ausgabe der 20min in etwa die obrige Überschrift. Da ich selber keine 20min zur Hand hatte, suchte ich vergeblich nach einem ähnlichen Artikel in Punkt.CH. Gut, via Handy das Internet durchforstet, und siehe, 20 min war nicht das einzige Tagesblatt. Etliche Überschriften in den verschiedenen Zeitungen hatten ähnliche Überschriften. Einige Beispiele:
- Der Tagesanzeiger ganz reiserisch:
Ueli Maurer will Soldaten in den Sudan schicken
- Die Basler Zeitung:
Ueli Maurer will Soldaten in den Sudan schicken
[Upadate] Die orginale Überschrift in der Druckversion von 20 minuten lautet: Schweizer Soldaten müssen nach Darfur[/Update]
Die Schweiz soll militärische Truppen in den Sudan schicken? Für was? Den Präsidenten entmachten? Waffenstillstand erzwingen? Mit welcher Legitimität? Schon dachte ich, die Neutralität sei jetzt wohl doch den Bach ab, ohne grosse Diskusion darüber. Wir reihen uns ein hinter Deutschland, Frankreich, Grossbritanien, und gehen in den Sudan, Iraq, Afganistan und sonst noch, wo gerade militärisches Personal fehlt. Schon zog ich meine Gedanken weiter, ob ich den Dienst ab sofort zu verweigern habe, gar Fahnenflucht begehen sollte…
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Erstellt von Swissbite am 3. November 2008
Wer ein Glashaus besitzt, soll bekanntlich nicht mit Steinen werfen. Es könnte jemand auf die Idee kommen, zurückzuwerfen.
Über den Inhaber des Glashauses hab ich schon vor gut 2 Wochen geschrieben: Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück. Nun ist unser Finanzminister wieder genesen, und waltet wieder in seinem Amt. (An dieser Stelle: Alles gute im weiteren Verlauf, Herr Bundesrat Merz).
Um den armen Deutschen Finanzminister nicht blind in tiefes Gewässer gehen zu lassen, will Merz ihm nun helfen, und ihn auf die eigenen Probleme aufmerksam machen. Hoffen wir mal, das nicht zuviel Scherben entstehen.
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Erstellt von Swissbite am 31. Oktober 2008
20minunten interviewte vor ein paar Tagen Allan Guggenbühl über Labelsex. Etliche Blogs, darunter auch monokel.wordpress.com. Aber selbst der Artikel sagt nicht klar, welche Gründe es alles dafür gibt.
Einer, der genannt wurde, ist die heutige Alltäglichkeit von Pornographie. Kein Schulareal wo nicht halboffen darüber gesprochen wird, und ausgefragt. Aber das ist nur eine Seite.
Die 2. ist die Labelgesellschaft. Musik jeder Art zwingt ihre Fans eine bestimmte Art Kleidung zu tragen. Zu jeder Jahreszeit kommt eine neue Mode heraus, und Labels machen solche Kleidung zu teuren Preisen (trotz China-Produktion). Und der Gruppendruck zwingt fast, entweder die Eltern für mehr Sackgeld zu fragen, Freunde anzupumpen oder das Geld auf eine andere Art zu beziehen.
Einige schreien nach dem Erhöhen des Schutzalters (nicht die schlechteste Idee), andere wollen dies so lassen, und weiteren ist es schlichtweg egal, was die heutige Jugend so treibt.
Die Frage aber ist: Will man das Problem an der Wurzel packen? Und wenn ja: Wie?
Wenn Prostitution unter Jugendlichen zum Altag wird, ist das nicht die neue gute Form der Gesellschaft, sondern aus meiner Sicht die Unverantwortung der “alten” Gesellschaft, dass es überhaupt so weit gekommen ist. Eine Gesellschaft, die es sich lieber bequem auf jede Art macht, und das ganze der nächsten Generation überlässt.
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