Erstellt von aussiCHt am 13. Dezember 2008
Wie ich heute beim Tagesanzeiger lesen durfte, sind alleine in der schweiz 15′000 Jobs gestrichen worden. Und dies ist erst der Anfang. Warum dies erst der Anfang ist, erklärt sich ganz kurz:
Jeder der seine Stelle verliert, kriegt 80% seines letzten gehalts vom Staat. Dass man da als Arbeitsloser sofort beginnen muss, massiv zu sparen dürfte wohl klar sein. Er wird also weniger konsumieren, dadurch haben Firmen weniger absatz und werden wegen der geringeren Auftragslage noch mehr stellen streichen.
Das ganze wird sich ein paar Jahre hinziehen, bis endlich die Baisse kommt und die Wirtschaft wieder anzieht.
Spassig ist einfach, das ein Geschäft jahrelang Miliarden scheffeln kann, aber beim kleinsten Anzeichen einer Krise sofort zigtausend Menschen entlassen werden. Und warum werden eigentlich im Management keine Stellen gestrichen?
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Erstellt von Swissbite am 3. November 2008
Wer ein Glashaus besitzt, soll bekanntlich nicht mit Steinen werfen. Es könnte jemand auf die Idee kommen, zurückzuwerfen.
Über den Inhaber des Glashauses hab ich schon vor gut 2 Wochen geschrieben: Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück. Nun ist unser Finanzminister wieder genesen, und waltet wieder in seinem Amt. (An dieser Stelle: Alles gute im weiteren Verlauf, Herr Bundesrat Merz).
Um den armen Deutschen Finanzminister nicht blind in tiefes Gewässer gehen zu lassen, will Merz ihm nun helfen, und ihn auf die eigenen Probleme aufmerksam machen. Hoffen wir mal, das nicht zuviel Scherben entstehen.
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Erstellt von Swissbite am 22. Oktober 2008
Oder: Wo Licht ist, ist auch Schatten
Gestern standen die Meldungen in den Onlinezeitungen (nzz.ch, 20min), am Abend kam es in der Tagesschau und heute steht es in den Druckausgaben der Zeitungen:
Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück will die OECD dazu bringen, die Schweiz auf die schwarze Liste der Steueroasen setzen lassen.
Seiner Aussage nach, sei unser Banksystem ein Negativbeispiel für das bekämpfen von Steuerflucht. Unsere Gesetzgebung könne bei einem Verdacht nicht helfen, was dieses Gesellschaftsproblem fördere. Dazu soll OECD bis im Sommer 2009 die heutige Liste (Andorra, Monaco und Liechtenstein) anpassen und erweitern, darunter eben die Schweiz und Österreich.
Statt nun die eigenen Probleme in Deutschland mit Arbeit, Steuergeschenke, Gesetzeswut und Arbeitslosigkeit im grossen Stil zu begegnen, wird nun versucht die Schuld auf andere Länder mit mehr Datenschutz und klarer Gesetzgebung für Datenaustausch anzugreifen.
Zum Glück muss in der OECD jedes Mitglied zustimmen, um neue Beschlüsse anzuerkennen. Und die Schweiz ist ein Mitglied der OECD.
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Erstellt von Swissbite am 19. Oktober 2008
Heute steht in der NZZ-Online einen interessanten Artikel:
Preise deutlich gesunken
Die Massnahme solle wieder ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage schaffen, sagte der Politiker. Khelil erinnerte daran, dass der Ölpreis im Juli noch einen Spitzenwert von 147 Dollar pro Fass gehabt habe. Am Donnerstag habe der Fasspreis in London bei 68 Dollar und in New York bei 72,30 Dollar gelegen.
Nun, laut Tankstellenangaben sind die Preise immer noch gleich hoch. Zudem bezweifle ich, dass jene Preise so schnell nach unten korrigiert werden, wie sie in die höhe geschossen sind.
Und was macht die Opec, jetzt wo ihr Rohöl rassant billiger geworden ist, und nun wieder einen “alten” Stand erreicht hat? Sie wollen die Fördermenge drosseln, um den Preis wieder künstlich in die höhe zu heben.
Wie im Titel erwähnt: Theoretisch sollten die Ölpreise wieder markant billiger werden, dagegen wehren sich aber alle, die an den hohen Preisen mehr verdienen. So kann man Schurkenstaaten auch kennzeichnen.
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Erstellt von Swissbite am 19. Oktober 2008
Mit etwas verspätung kommt doch auch hier der Senf zur Berner Variante der Finanzkriese.
Wie wohl jetzt überall bekannt, spricht die Nationalbank 60 Milliarden Dollar für eine Zweckgesellschaft. Somit kann die UBS “faule” Wertpapiere auslagern, die im Moment keinen Gewinn bringen, und Geld blockieren. D.H. die UBS kann maximal Wertpapiere im Wert von 60 Milliarden Dollar auslagern, und so wieder flüssiges Geld machen.
Zudem stellt der Bund für eine Kapitalerhöhung mit 6 Milliarden Schweizer Franken bereit. Immerhin mit 12.5 % Jahreszins, aber dennoch ein haufen Geld. Nicht vergessen werden darf, dass in diesem Fall der Bund einen Einfluss von 9% erhält. Aber detailierter kann man das bei der NZZ.ch nachlesen.
Nun ja, wieso beschäftigt mich das?
Einerseits verstehe ich ja, dass man die UBS nicht bankrott sehen will, hängen doch zuviele KMU an der UBS (Darlehen, Hypotheken, usw). Das sagene jedenfalls dieverse Medien. Zudem ist die UBS die grösste Schweizer Bank, und die möchte man nicht verlieren. Aber: Sieht man hier nicht irgendwelche Anzeichen wie:
Je grösser du als Firma bist, je mehr Geld für dich im Spiel steht, desto mehr Fehler kannst dir erlauben, da ja der Staat es sich nicht leisten kann, dich untergehen zu lassen.
Falls dem nicht so ist, dann warte ich auf die Flut der KMUs, welche auch die Hände hinhalten wegen ihren Geschäftsproblemen auf Grund dieser Finanzkriese.
Um doch noch was positives zu sagen: Immerhin kommen jetzt die exorbitanten Entschädigungen vermehrt in den Blickfeld der obereren Entscheidungsträger. Ich hoffe, dass was daraus gelehrnt wird, auch wenn ich es bezweifle. Und wenn doch, wie wäre es mit meinem Vorschlag?
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Erstellt von Swissbite am 9. Oktober 2008
Heute stand im BlickamAbend wiedermal ein Blick-typischer Artikel. Im Blick selber der grösserere Artikel. Sie warfen dem Bundesrat vor, nichts zu tun in der jetztigen Finanzkriese.
Stimmt, wenn man alleine viele Länder Europas anschaut (Deutschland, Island, Italien) wie schnell dort Staatsgarantien gesprochen werden oder gleich alle Banken verstaatlicht, kann man sagen, unsere Regierung macht nichts.
Aber: Ist nicht evnt. genau das der richtige Weg? Wie lange haben sich Banken gewehrt, vom Staat kontrolliert zu werden? Wieviele scheuten die volle Rechenschaft über ihr Tun und das verwalten des Geldes? Wie viele hätten andere Saläre (schwächere und stärkere) wenn der Staat überall mitspielen würde?
Und wieso soll genau jetzt, wo die selbst verschuldete Krise kommt, der Staat plötzlich der Retter sein? Unnötig Geld reinwerfen, um so die Fehler von unverantwortlichem Handel ausbessern?
Meine Idee vom Handeln wäre ganz anders: Jeder Manager und jedes Mitglied des Verwaltungsraats ist mit genau einem Jahresgehalt voll Haftbar. Als Gehalt meine ich der “Lohn”, jeden Bonus und jede Vergütung des Betriebs. Es würde zwar kurz ein Wehklagen durch die Chefetagen gehen, aber jeder wäre sich mehr bewusst, wie weit seine Entscheidungen reichen könnten.
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