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	<title>(bissige?) Blogs eines Schweizers &#187; George Orwell</title>
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	<description>Blogs, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Vorwärts in die Vergangenheit</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 21:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Swissbite</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Scheint so, als hätten sich die Ziele der Regierungen in Europa nicht weiter geändert. Nur verzögert. Aber mit Verzögerung kann man leben, man packe einfach das alte neu ein, nehme eine neue Etikette und werfe es dem Pöbel vor die Füsse. Von was ich da rede bzw schreibe? Nun, man sollte diesen Beitrag gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scheint so, als hätten sich die Ziele der Regierungen in Europa nicht weiter geändert. Nur verzögert. Aber mit Verzögerung kann man leben, man packe einfach das alte neu ein, nehme eine neue Etikette und werfe es dem Pöbel vor die Füsse.</p>
<p>Von was ich da rede bzw schreibe? Nun, man sollte diesen Beitrag gar nicht lesen können, ohne schon selber darüber gestolpert zu sein, oder man bewegt sich wirklich mit Scheuklappen durch das Internet. Keinen blassen Schimmer? Nun, lass es mich erklären:</p>
<p>Seit einiger Zeit wollen einige Regierungen dieser Welt solchen Regierungen nacheifern, welche wir als Diktatur, Regime oder Schurkenstaat bezeichnen. Genauer geht es unter anderem der totalen Filterung und Kontrolle, was der Bürger sehen kann bzw. darf. Verkauft wird das ganze unter Jugendschutz, Terrorabwehr, (Kinder)pornobekämpfung, Staatsschutz und vielem anderen. Hauptsache, der Bürger wird auf dem Etikett geschützt. Nie davon gehört? Siehe in der Fussnote, und das sind nur die „neusten“ Einträge<sup class='footnote'><a href='#fn-459-1' id='fnref-459-1'>1</a></sup> <sup class='footnote'><a href='#fn-459-2' id='fnref-459-2'>2</a></sup> <sup class='footnote'><a href='#fn-459-3' id='fnref-459-3'>3</a></sup> <sup class='footnote'><a href='#fn-459-4' id='fnref-459-4'>4</a></sup></p>
<p>Die Problematik nicht erkannt? Oder sind die Beweggründe gut? Ich sage <strong>NEIN</strong>. Die Verpackung ist gut gemacht, aber es ist reine Symptombekämpfung bzw etwas unter falscher Flagge verkauft. Und das kann ich begründen.</p>
<p>Jeder, der sich Kriminell betätigen will, schaut zuerst auf seinen Schutz. Er will ja nicht bei der ersten Straftat gleich soviele Spuren hinterlassen, dass er sofort verhaftet wird. „Gute“ Verbrecher bleiben Jahrelang unerkannt oder unauffindbar. Und das soll im Internet anders sein? Ich sage, dass es gerade im Internet die Spurenverwischung noch besser vonstatten geht, vorallem in der organisierten Kriminalität. Heutige Verschlüsselungstechniken sind so gut, dass es keinen Aufwand macht, grössere Datenmengen unbehelligt von PC A nach Server B zu bringen, und von dort noch weiter. Keiner, aber wirklich keiner kann herausfinden, was eigentlich wirklich für Daten darin sind. Nur der, welcher es sendet und der, welcher es empfangen <strong>soll </strong><span style="font-weight: normal;">kann es wieder öffnen. Andere stehen vor einem unbezwingbaren Berg. Ein Berg, der nur die Zeit kleiner macht, und bei heitiger Technik dauert das mehrere Jahrhunderte, in etlichen Jahren (10 und mehr) vieleicht noch Jahrzehnte, um Daten die heute verschlüsselt wurden zu entschlüsseln.</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Das heisst, ein Verbrecher hat gute 20 bis 30 Jahre Zeit (wie lange ist die Verjährung?), bis seine Daten das erste mal </span><strong>vielleicht </strong><span style="font-weight: normal;">geöffnet werden können.</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Solchen Straftätern kommt man mit Internetzensur und ähnlichem nicht bei. Hier braucht es das, was es schon immer brauchte, und in allen grösseren Razzien schon immer im Spiel waren: Verdeckte Ermittler vor Ort bzw. irgendwo mittem im Geschehen. Das Internet ist ausserhalb des Geschehens, er verteilt nur noch.</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Und wozu dient dann die ganze Übung unserer Nachbarstaaten und der Schweiz? Im Prinzip wieder um das, was vor knapp 60 Jahren der Fall war, und bis zum Mauerfall in Teilen Europas stärker als heute ins Gewicht fiel: Die Kontrolle, wer was wie und wo weiss. Oder anders: Das Internet bietet die Möglichkeit sich anders zu Informieren als die normalen Medien (Zeitung, Fernsehen, Radio) es je ermöglich . Es bietet die Möglichkeit und für totalitäre Staaten die Gefahr, sich untereinander frei zu Unterhalten, sich effizient über grosse Distanzen zu Formieren und zu Planen, und die Möglichkeit, anderes und weiteres Wissen zu erhalten als je der Fall war.</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Woher meine Schwarzmalerei? Nun, schauen wir zuerst einmal ausserhalb der Schweiz (welche wirklich relativ moderat ist):  In Deutschland ist die Internetüberwachung kurz vor dem Start, vor gut ein paar Jahren gabs die Meldung vom Bundestrojaner. Am besten erklärt die Situation ein wenig ironisch dieses Filmchen:</span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><a href="http://vimeo.com/4631958"></a></p>
<p>In <a href="keine-grossere-sicherheit-trotz-kameras/">Grossbritanien sind Überwachungskamera</a>s auf öffentlichen Plätzen schon seit Jahren eine Tatsache. Sicherheitsgewinn ist praktisch null, bzw. hätte sich mit besserer Beleuchtung der Plätz billiger verbessert. So kostet es nun mehr, und der Staat weiss, wo jeder wann war. Wie weit es im Internet aussieht, ist hier eher wenig bekannt. Es ist aber unwahrscheinlich, dass gerade diese Regierung mit ihren Kameras vor dem Internet zurückschrecken würde. Datenschutz gibt es praktisch keinen mehr, denn jeder Bürger kann jederzeit observiert werden.</p>
<p>Das sind 2 Länder. Wer auf technischen Newsseiten liest, wird schnell über vieles stolpern, was EU, Deutschland, Schweden und GB planen. Frankreich mischt auch mit, nur Italien fehlt das Geld.</p>
<p>Und was passiert in der Schweiz? In der Schweiz wurde der neue Pass eingeführt. Fingerabdrücke, digitales Bild un<a rel="attachment wp-att-462" href="http://blog.swissbite.net/2009/08/vorwarts-in-die-vergangenheit/kobik-sperre/"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-462" title="KOBIK-Sperre" src="http://blog.swissbite.net/wp-content/uploads/2009/08/KOBIK-Sperre-150x150.png" alt="KOBIK-Sperre" width="150" height="150" /></a>d andere Daten sind Kontaktlos (d.H. aus der Ferne) leesbar. Aber leider nicht so gut verschlüsselt, wie das die wirklich bösen Jungs machen, denn <a href="abstimmung-17mai-biometrischer-pass">ein Professor hat das ganze schon geknackt.</a> Die Internetsperre gibt es schon, und wird unter dem Deckmantel "Kinderpornographie" geführt. Ja, Kinderpronographie ist eine Schweinerei, und Zuchthaus die beste Strafe, aber es löst das Problem nicht. Zudem weiss keiner, was genau für Adressen in dieser Liste sind. So ist es möglich, dass ab morgen diese Seite aus der Schweiz ohne weitere Werkzeuge nicht mehr erreichbar ist.<br />
Weitere Werkzeuge? Ja, denkst du, dass sich die wirklich bösen Jungs von solchen Spielereien abhalten lassen? Ne, was die Provider hier machen können, ist nicht viel. Die einfachste aber am wenigsten sichere Lösung ist, einen anderen Server im PC angeben, welche eine URL zur wirklichen PC-Adresse auflöst. Aber der Provider sieht anschliessend immer noch, welche Daten du an welchen Server sendest.</p>
<p>Es gibt andere Programme, welche (beinahe) den kompletten Datenverkehr verschlüsseln. Für den Provider fliesst vom PC-Anschluss nur sinnlose Daten irgendwo hin, und das sogar immer wieder woanders, sowie zurück. Keine Chance herauszufinden, was genau hier durchgehen.</p>
<p>Fazit? Eines ist sicher: Die Probleme der Gesellschaft lassen sich nicht mit Technik und nicht im Internet lösen. Die propagierte Schutz vor diversen abscheuslichen Verbrechen lässt sich nie im Internet lösen, es ist ein gesellschaftliches Problem, und das seit mindestens der Griechischen Hochkultur. Verbotstafeln können vor Gefahren warnen, abhalten können sie sie nicht.</p>
<p>Und was kann der Leser dieses Beitrags machen? Die Augen öffnen wäre der erste Schritt. Der 2. wäre, seine Daten zu schützen, und Mailverkehr am besten verschlüsselt ablaufen lassen. Nur fehlt es hier meist am Gegenüber (Mailempfänger). Der 3. Schritt wäre politisch aktiv zu werden.</p>
<p>Der einfachste Weg hingegen ist, die Augen wieder zu schliessen, und alles zu vergessen, was du hier gelesen hast. Haben vor 60 Jahren auch viele gemacht, und du würdest dich sicher auch heute wieder mit der Mehrheit bewegen. Es liegt an dir.</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-459-1'><a href="http://www.heise.de/newsticker/taz-sagt-Leichtathletik-WM-ab--/meldung/143096">http://www.heise.de/newsticker/taz-sagt-Leichtathletik-WM-ab--/meldung/143096</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-459-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-459-2'><a href="http://www.heise.de/ct/Bundestag-verabschiedet-Gesetz-fuer-Web-Sperren--/news/meldung/140746">http://www.heise.de/ct/Bundestag-verabschiedet-Gesetz-fuer-Web-Sperren--/news/meldung/140746</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-459-2'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-459-3'><a href="http://www.piraten-partei.ch/Internet%C3%BCberwachung">http://www.piraten-partei.ch/Internet%C3%BCberwachung</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-459-3'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-459-4'><a href="http://www.heise.de/newsticker/Irak-plant-Internetsperren-und-Buecherzensur--/meldung/143057">http://www.heise.de/newsticker/Irak-plant-Internetsperren-und-Buecherzensur--/meldung/143057</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-459-4'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Keine grössere Sicherheit trotz Kameras</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 21:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Swissbite</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grossbritanien, das Land der unbeschränkten Sicherheit. Nirgendwo sonst wird jeder Passant, jeder Verkehrsteilnehmer und jede streuende Katze so detailiert aufgezeichnet wie in Grossbritanien. Der Staat weiss, wann sie sich wo nicht Sittengemäss verhalten haben. Der Staat wird jede Übertretung bestrafen. Nun, so die allgemeine Hoffnung, wird wenigstens die Kriminalität sich stark dezimieren. Das versprach die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-436" href="http://blog.swissbite.net/2009/05/keine-grossere-sicherheit-trotz-kameras/surveillance_quevaal/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-436" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="surveillance_quevaal" src="http://blog.swissbite.net/wp-content/uploads/2009/05/surveillance_quevaal-150x150.jpg" alt="surveillance_quevaal" width="150" height="150" /></a><a rel="attachment wp-att-435" href="http://blog.swissbite.net/2009/05/keine-grossere-sicherheit-trotz-kameras/bewakingsbollen_station_aarschot/"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-435" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="bewakingsbollen_station_aarschot" src="http://blog.swissbite.net/wp-content/uploads/2009/05/bewakingsbollen_station_aarschot-150x150.jpg" alt="bewakingsbollen_station_aarschot" width="150" height="150" /></a>Grossbritanien, das Land der unbeschränkten Sicherheit. Nirgendwo sonst wird jeder Passant, jeder Verkehrsteilnehmer und jede streuende Katze so detailiert aufgezeichnet wie in Grossbritanien. Der Staat weiss, wann sie sich wo nicht Sittengemäss verhalten haben. Der Staat wird jede Übertretung bestrafen.</p>
<p>Nun, so die allgemeine Hoffnung, wird wenigstens die Kriminalität sich stark dezimieren. Das versprach die Regierung, das hofften die Befürworter und das wünschte die Bevölkerung.</p>
<p>Aber, wie es so häufig ist: Erstens kommt es anders, und zweitens als man will. Im gleichen Land wurde eine Studie <sup class='footnote'><a href='#fn-434-1' id='fnref-434-1'>1</a></sup>  vom Innenministerium in Auftrag gegeben. Eine grobe deutsche Zusammenfassung ist unter anderem bei heise.de <sup class='footnote'><a href='#fn-434-2' id='fnref-434-2'>2</a></sup> zu finden.</p>
<p>2 Punkte kamen aus dieser Studie heraus: Auf öffentlichen Plätzen ging die Kriminalität nur geringfügig zurück. Einzig wurden dank der Kameras mehr Verbrechen "gemeldet". Aber die gewünschte präventive Wirkung blieb grösstenteils aus.</p>
<p>Eine Ausnahme bildeten Parkhäuser, welche Überwacht und gut beleuchtet waren. Nun stellt sich die Frage, ob eine gute Beleuchtung vieleicht schon vielmals ausgereicht hätte. Denn das dunkle Geschäft meidet meist das Licht. War schon immer so, ist heute auch noch so.</p>
<p>Fazit: Kameras als Präventionsmittel ist ein Hohn. Dies nun endlich mit einer wissenschaftlichen Studie bewiesen. Wer trotzdem extremen Einsatz von Kameras befürwortet, der fördert einen Überwachungsstaat. Und meine Meinung dazu ist in diesem Blog nun wirklich ersichtlich. Das Geld kann für bessere Zwecke wie Bildung und Förderung von Lehrstellen genutzt werden.</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-434-1'><a title="Welsh CCTV Review" href="http://db.c2admin.org/doc-pdf/Welsh_CCTV_review.pdf" target="_blank">http://db.c2admin.org/doc-pdf/Welsh_CCTV_review.pdf</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-434-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-434-2'><a href="http://www.heise.de/newsticker/Ueberwachungskameras-reduzieren-Kriminalitaet-nur-geringfuegig--/meldung/138093" target="_blank">Überwachungskameras reduzieren Kriminalität nur geringfügig</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-434-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Schwarzer Tag für den Datenschutz</title>
		<link>http://blog.swissbite.net/2009/05/schwarzer-tag-fur-den-datenschutz/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 13:30:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So, hab heute ist es leider offiziell. Der Schweizer Bürger wird ab 2010 nur noch biometrische Pässe bekommen, und in naher Zukunft wird auch die ID biometrische Daten beinhalten. Trotz knappem Ja von 953'136 Stimmen gegenüber 947'632 Nein-Stimmen (Differenz, 5'504 Stimmen), wird es wohl so kommen. Zusätzlich werden alle Daten in einer zentralen Datenbank gespeichert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, hab heute ist es leider offiziell. Der Schweizer Bürger wird ab 2010 nur noch biometrische Pässe bekommen, und in naher Zukunft wird auch die ID biometrische Daten beinhalten. Trotz knappem Ja von 953'136 Stimmen gegenüber 947'632 Nein-Stimmen (Differenz, 5'504 Stimmen), wird es wohl so kommen.</p>
<p>Zusätzlich werden alle Daten in einer zentralen Datenbank gespeichert. Da niemand eine Datenbank für nur ca. 7.5 Mio Datensätze a ca. 15 Einträgen (Name, Vorname, 2. Name, Geschlecht, Adresse, Wohnort .. <strong>und neu </strong>4 Fingerabdrücke, digital erfassbares Gesichtsbild) erstellt, wird die Erweiterung und Verknüpfung nicht lange auf sich warten lassen.</p>
<p>Tja, was man anstellen könnte, zeigt mein<a href="http://blog.swissbite.net/2009/05/abstimmung-17mai-biometrischer-pass/"> früherer Beitrag</a>.</p>
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		<title>Abstimmung 17.Mai &#8211; Biometrischer Pass</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 20:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Swissbite</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun, wahrscheinlich haben Sie schon vieles darüber gehört, gelesen, betrachtet, und auch schon eine Meinung gebildet. Lassen Sie sich desshalb von mir entweder bestätigen oder verwirren. Um was es geht Es geht darum, dass Herr und Frau Schweizer einen neuen Pass bekommen sollten. Auf diesem Pass sollen nicht nur die alt bekannten Daten vorhanden sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, wahrscheinlich haben Sie schon vieles darüber gehört, gelesen, betrachtet, und auch schon eine Meinung gebildet. Lassen Sie sich desshalb von mir entweder bestätigen oder verwirren.</p>
<p><strong>Um was es geht</strong></p>
<p>Es geht darum, dass Herr und Frau Schweizer einen neuen Pass bekommen sollten. Auf diesem Pass sollen nicht nur die alt bekannten Daten vorhanden sein, sondern auch sogenannte Biometrische Daten. Biometrische Daten sind Informationen, welche es noch einfacher machen sollten, den Pass genau einer Person zuzuordnen. Dazu gehören heute ihre Fingerabdrücke und ein Gesichtscan. Somit kann neben einem Foto auch ihr Fingerabdruck und ihr Gesicht mittels spezieller Software und Kamera mitüberprüft werden.</p>
<p>Neben dem Pass sollen diese Daten mit allen anderen Daten in eine zentrale Datenbank, um sie besser <span style="text-decoration: line-through;">schützen</span> ausfindig machen zu können. Aber dazu unten mehr.</p>
<p><strong>Der Pass selber</strong></p>
<p>Der Bundesrat erzählt, dass der Biometrische Pass sicher sei. Es sei unmöglich, an die gespeicherten Daten heranzukommen. Nun, unmöglich für einen Laien, unmöglich für einen normalen Bürger mit normalen Office-Kentnissen am PC. Sogar eher schwierig für die meisten Leute, welche sich mit der Informatik beschäftigen. Aber unmöglich?</p>
<p>Per Definition ist jede Verschlüsselung mit genügend Zeit knackbar. Gut, knackbar ist hier das falsche Wort, wer genug Zeit und Rechenpower hat, braucht etliche Jahre bis Jahrzehnte, um heutig als sicher genannte Verschlüsselungsverfahren zu knacken. Aber dies ist die Versuchmethode, wo jede mögliche Kombination durchgegangen wird.</p>
<p>Aber nicht mal so sicher ist dieser Pass. <a title="SF.TV - Wissen" href="http://www.sf.tv/sfwissen/index.php" target="_blank">Einstein</a> hat den Pass genauer unter die Lupe genommen. Das Resultat ist ernüchternd. Aber schauen sie selber:</p>
<p><object width="378" height="273" data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/54ce95d4-4ee5-49a9-b3e0-fd34215e92b5&amp;live=false" type="application/x-shockwave-flash"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="scale" value="noscale" /><param name="src" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/54ce95d4-4ee5-49a9-b3e0-fd34215e92b5&amp;live=false" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>3 Behauptungen, die so falsch sind:</p>
<ol>
<li>Der Pass könne nur geöffnet ausgelesen werden<br />
Wer ein bischen Ahnung von Funkwellen hat, weiss, dass sich solche "Strahlen" nur mittels Elementen wie Alu usw. eindämmen lassen. Da aber im Umbund kein Aluminium oder etwas ähnliches eingearbeitet ist, können die Daten auch von grösserer Distanz als 1cm ausgelesen werden.</li>
<li>4 Stunden seien unralisitsch<br />
Einstein hat es gezeigt. Flug und Gepäck am falschen Ort, das ganze ist gegessen. Klar, man mag jetzt behaupten, das sei Zufall. Nun, etliche Teams haben versucht anhand von normalen RFIDs, welche an den meisten käuflichen Produkten vorhanden sind, diese auf grösserer Distanz auszulesen. Sie haben in einem grossen Einkaufszentrum mittels gröberer Sender/Emfpänger und Verstärker von solchen Daten wahllos Passanten "abgescannt", und sie anschliessend mit den Einkäufen konfrontiert.<br />
Das Szenario hier wäre: Mittels solcher Sender/Empfänger herausfinden, ob solch ein RFID-Chip überhaupt reagiert. Mittels Peilung ist es innert Sekunden möglich, herauszufinden, wer einen solchen Pass hat. Der Rest ist nur noch: Herausfinden, wo die Person im Flieger sitzt, Person genau beobachten, und ein entsprechendes Ticket besorgen. Ein wenig Glück, ein Pass mehr.</li>
<li>Die Zentrale Datenbank sei für unsere Sicherheit<br />
Da zentral gelagerte Daten auch Zentral abgeholt werden können, zentral manipuliert und gelöscht werden können, ist dies eine grosse Frage. Aber dies gleich mehr.</li>
</ol>
<p><strong>Die Zentrale Datenbank</strong></p>
<p>Wissen sie, was man mit einer zentralen Datenbank alles anstellen kann? Nicht? Ich zeige ihnen ein positives Beispiel, nahmens <a title="Wikipedia DE" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite" target="_self">Wikipedia</a>. Bei Wikipedia stehen zahllose Artikel, welche von selber untereinander verlinkt werden. So finden Sie alleine unter dem Artikel <a title="Schweiz – Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schweiz" target="_blank">Schweiz</a> Links zuer Erklärung, was ein Binnenstadt ist, wo Mitteleuropa liegt, und dass die Ortschaft der Hauptstadt nicht in der Verfassung verankert ist, sondern einfach in Bern liegt.</p>
<p>Anhand von einem Datensatz ist es möglich, unmengen von Daten über ein Thema zu erhalten. Ein negatives Beispiel in diesem Sinn ist eine zentrale Datenbank mit persönlichen Informationen Ihrer Person.</p>
<p>Anhand eines Einsprungpunktes weiss der Sucher (Staat) oder eine kriminelle Person (Einbrecher in die Datenbank) auf einmal vieles über sie. Im heutigen Entwurf zwar "nur" ihr digitales Bild, ihr Wohnort, ihre Fingerabdrücke und alle Daten die auf dem Pass sind. In Zukunft wird er aber auch noch herausfinden, wieviel sie verdienen, welche Strafen sie schon bezahlen mussten oder welche verfahren noch am laufen sind, welche Kreditwürdigkeit sie haben usw.</p>
<p>Der Hacken liegt nicht nur an der Einsicht der Daten, sondern auch an der Veränderbarkeit jeglicher digitalen Daten. Sie können jederzeit in der Wikipedia einen Artikel ändern. Niemand wird sie daran hindern. Sie sollen dies sogar, wenn sie eine bessere, aktuellere und korrektere Version haben, als darin steht. Sie können aber auch Vandalismus betreiben, Seiten komplett löschen oder irgend ein Humbug hereinschreiben.</p>
<p>Dasselbe kann aber auch jede Person, die entweder legal Zugriff auf <strong>Ihre</strong> Daten erhalten hat, oder sie sich nimmt. Er kann Ihnen ein Polizeikommando vor das Haus bestellen, sie als Straftäter beschreiben, Ihre Kreditwürdigkeit stehlen oder sie vor dem Staat als nicht existent bezeichnen. Er kann ihr Eintrag löschen, und ab diesem Moment an sind sie weder für die Polizei noch für den Staat noch für irgend ein Staatliches Institut existent und somit eigentlich illegal an Ihrem momentanen Wohnort.</p>
<p>Das schlimmste an diesem Szenario ist, dass es weder unmöglich noch unrealistisch ist. Es ist im Bereich des Möglichen, und <strong>Sie</strong> sind ein mögliches Opfer.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wo der Hass wächst, wird der Frieden verdrängt</title>
		<link>http://blog.swissbite.net/2009/02/wo-der-hass-waechst-wird-der-frieden-verdrangt/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 19:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Swissbite</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ueberwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder auch: Wie man politisch alles daran setzen kann, Hass zu sähen Wie politische Entfremdung gefördert wird Wer Nachrichten hört oder liest, hat es sicherlich gelesen. Präsident Schimon Peres (Israel) hat den Rechtsorientieren Hardliner und Likud-Chef Benjamin Netanjahu mit der Regierungbildung beauftragt. Was das bedeuten kann, wird später in diesem Beitrag erläutert. 1 Zeitgleich versucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oder auch:</p>
<ul>
<li>Wie man politisch alles daran setzen kann, Hass zu sähen</li>
<li>Wie politische Entfremdung gefördert wird</li>
</ul>
<p>Wer Nachrichten hört oder liest, hat es sicherlich gelesen. Präsident Schimon Peres (Israel) hat den Rechtsorientieren Hardliner und Likud-Chef Benjamin Netanjahu mit der Regierungbildung beauftragt. Was das bedeuten kann, wird später in diesem Beitrag erläutert. <sup class='footnote'><a href='#fn-335-1' id='fnref-335-1'>1</a></sup></p>
<p>Zeitgleich versucht die deutsche CDU/CSU-Politiker den Verfassungsschutz weiter aufzuweichen. Sie verlangen, das Minderjährige neu nicht erst ab 16 Jahren sondern schon ab 12 Jahren elektronisch erfasst werden können. Dies, so die Politiker, soll eine bessere Überwachung minderjährigen Terrorverdächtigen ermöglichen. <sup class='footnote'><a href='#fn-335-2' id='fnref-335-2'>2</a></sup></p>
<p>Nun, diese 2 Themen scheinen auf den ersten Blick nicht viel miteinander gemeinsam zu haben. Leider nur auf den ersten Blick.<span id="more-335"></span></p>
<h3>Zu Deutschland</h3>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 295px"><a href="http://www.banksy.co.uk/outdoors/images/landscapes/piltonfrisk.jpg" target="_blank"><img title="Banksy.co.uk - Mögliche Realität" src="http://www.banksy.co.uk/outdoors/images/landscapes/piltonfrisk.jpg" alt="" width="285" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Banksy.co.uk - Mögliche Realität</p></div>
<p>Zuerst zum 2. Punkt. Lass dir einmal diesen Begriff auf der Zunge langsam vergehen. <strong>Minderjährige Terrorverdächtige</strong>. 12 Jährig, Terrorverdächtig. Wie viele Terrorakten haben sie als 12 Jähriger gemacht? Toiletten in Schulhäuser verstopft? Irgendwelche Sprayereinen? Oder gar nichts? Die jeweils beste Maasnahme war, den selbstverschuldeten Mist wieder auslöffeln. Nannte man auch gemeinnützige Arbeit. Die Schmiererei wieder säubern, Toiletten putzen oder sonstige Arbeiten, um die Unordnung wieder in Ordnung zu bringen. Aber gleich für den Rest des Lebens abgestempelt sein?</p>
<p>Kann es das Ziel sein, dass sich Jugendliche nicht mehr über den Weg trauen? Der Hass unter den Personen bewusst geschürt wird? Jeder Ausländer gleich als Krimineller abgestempelt wird? Aber diese Lösung geht noch weiter. Auch jeder Deutsche Staatsbürger kann erfasst werden. Wahrscheinlich soll er sogar erfasst werden, um so die Angst untereinander zu schüren, und somit der Politik den vollen Handelsspielraum in jeder bedenklichen Situation zu ermöglichen. Die einzigen Personen, dessen Datei gelöscht wird, sind Politiker und deren Angehörigen.</p>
<p>Ein neuen Weg in die 2 Klassen Gesellschaft, jene der ausführenden Politiker, und jene der anderen. In Schach gehalten durch Elektronik, getrieben wie Vieh in den Abgrund. Wiederholt sich die Geschichte, nur diesmal noch mehr Elektronik?</p>
<h3>Zu Israel</h3>
<p>Zu Israel muss ich vorausschicken, dass ich generell für Israel bin, aber nicht vorbehaltslos. Ich bin der Meinung, Israel hat Anrecht auf Land und Sicherheit hat. Aber ob es jetzt schon an der Zeit ist, soviel Land zu annektieren wie es im Tanach oder in der Bibel verheissen ist, ist eine zweite Frage.</p>
<p>Hardliner und Likud-Chef Benjamin Netanjahu wurde damit beauftragt, die neue Regierung Israels zu bilden. Netanjahu will nichts von einer Rückgabe von besetzten Gebieten wissen, und will primär auch keine Zugeständnisse machen. Zwar sollen Friedensgespräche mit der Fatah gehalten werden, die Hamas aber klar abgewiesen werden. Zudem soll die Erhöhung der eigenen Sicherheit um jeden Preis erweitert werde. Militärische Mittel explizit eingeschlossen, und jeder Angriff soll weiter auf das härteste vergolten werden.</p>
<p>Wen wundert es da, dass Frieden nicht möglich ist? Wo Israel, welche definitiv in der stärkeren Position ist, ehrliche Friedensverhandlungen gleich von Anfang an ablehnt? Wie kann eine Volksgruppe, welche politisch zu Terroristen gemacht wurde, militärisch immer verliert und keine Perspektive hat, da mithalten? Hass wird hier aktiv gefördert, um jegliche Verantwortung abzuschieben, und jede militärische Aktion zu rechtfertigen.</p>
<p>Dort ist der Hass unter den beiden Volksgruppen in weiten Teilen schon soweit ausgegoren, dass die Politik daran nur weiter scheuern muss.Krieg herrscht schon, Friede leider unrealistisch. Und Schuld daran ist sowohl zur einen Hälfte Israel, und zur anderen Hälfte die umliegenden Länder. Oder, wenn man das ganze Geschichtlich aufweiten möchte, primär andere Staaten und Gruppierungen, welche den Juden nie das Recht geben wollen, selber Land zu besitzen.  Da sei mal die Hamas und der Iran genannt. Wer immer nur Feindschaft in der Nachbarschaft kennen lernt, kann nicht versöhnlich sein. Da haben extreme Parteien ein leichtes Spiel.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Auch wenn ca. 2'000km Luftweg Israel und Deutschland trennen, ist die Deutsche Regierung soweit, den Hass effizient und nachhaltig zu streuen. Was Angst vor dem System bedeutet, sah man vor 50 Jahren, welche Auswirkungen bis in die Gegenwart hat. Als Stichwort sei hier Holocaustleugnerei genannt. Was Hass unter Volksgruppen bedeutet, sieht man schon im Balkan, hört man von Israel und ist in vielen Teilen der Welt leider Gang und Gäbe.</p>
<p>Wer nach mehr Überwachung schreit, schürt Angst. Aus Angst wird Hass, und Hass ist mit Frieden nicht vereinbar. Denn Frieden setzt auf Dialog, Annahme und Vergebung bei Übertretungen. Wer wirklich für den Frieden ist, fördert das Verstehen der Kulturen im eigenen Land, und hört auf, überall Angst zu verbreiten.</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-335-1'><a title="NZZonline - Peres trifft Netanjahu und Livni" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/international/netanyahu_portraet_1.2051961.html" target="_blank">NZZonline - Peres trifft Netanjahu und Livni</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-335-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-335-2'><a title="heise.de - CDU/CSU-Politiker wollen Verfassungsschutz auch Daten von Kindern elektronisch speichern lassen" href="http://www.heise.de/newsticker/CDU-CSU-Politiker-wollen-Verfassungsschutz-auch-Daten-von-Kindern-elektronisch-speichern-lassen--/meldung/133231" target="_blank">heise.de - CDU/CSU-Politiker wollen Verfassungsschutz auch Daten von Kindern elektronisch speichern lassen</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-335-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Manche sind gleicher als andere</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 22:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Swissbite</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Farm der Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[George Orwell]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt den Roman Farm der Tiere von George Orwel? Ist jedenfalls lesenswert, und zeigt einige parallelen zum momentanen Verhalten von Deutschland. Dazu passt eine Regel im Roman: "Alle Tiere sind gleich, Aber manche sind gleicher." Oder konkreter: Jeder Bürger in Deutschland ist gleich. Nur Abgeordnete, Seelsorger und Strafverteidiger sind gleicher als andere. Jeder Bürger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt den Roman <a title="Wikipedia - Farm der Tiere" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Farm_der_Tiere" target="_blank">Farm der Tiere</a> von <a title="Wikipedia - George Orwell" href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell" target="_blank">George Orwel</a>? Ist jedenfalls lesenswert, und zeigt einige parallelen zum <a title="heise newsticker" href="http://www.heise.de/newsticker/Koalition-weist-aerztliche-Kritik-am-BKA-Gesetz-zurueck--/meldung/118773" target="_blank">momentanen Verhalten</a> von Deutschland.</p>
<p>Dazu passt eine Regel im Roman:</p>
<blockquote><p>"Alle Tiere sind gleich,<br />
<em>Aber manche sind gleicher.</em>"</p></blockquote>
<p>Oder konkreter: Jeder Bürger in Deutschland ist gleich. Nur Abgeordnete, Seelsorger und Strafverteidiger sind gleicher als andere.<br />
Jeder Bürger in Deutschland darf vom BKA ohne Vorbehalt überwacht werden, nur nicht Abgeordnete, Seelsorger oder Strafverdteidiger.</p>
<p>Was ist mit Ärzten? Und wieso Abgeordnete? Sollten nicht gerade die vermehrt überwacht werden können (durch den Bürger)? Hat die Regierung Angst vom Bürger, und muss seine Taten vor dem Volk verstecken?</p>
<p>Die Geschichte scheint sich zu wiederholen...</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der gläserne Datenbürger in DE</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 20:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Swissbite</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie haben vom "Nacktscanner" gehört oder gelesen? Sie sind froh, dass Deutschland da nicht mitmachen will, und haben schon gehofft, die Regierung nehme den Datenschutz nun ernst? Oder suchen Sie einen triftigen Grund von Windows auf Linux zu wechseln? Die deutsche Regierung hilft bei dieser Entscheidung. Die deutsche Regierung hat den Weg zum heimlichen ausspionieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben vom "<a title="George Orwell" href="http://blog.swissbite.net/?p=72" target="_blank">Nacktscanner</a>" gehört oder gelesen? Sie sind froh, dass Deutschland da <a title="Nackt Scanner ohne Deutschland" href="http://blog.swissbite.net/?p=90" target="_blank">nicht mitmachen </a>will, und haben schon gehofft, die Regierung nehme den Datenschutz nun ernst?</p>
<p>Oder suchen Sie einen triftigen Grund von Windows auf Linux zu wechseln? Die deutsche Regierung<a title="heise.de - bundesweite heimliche Online-Durchsuchungen" href="http://www.heise.de/newsticker/Weg-frei-fuer-bundesweite-heimliche-Online-Durchsuchungen--/meldung/118475" target="_blank"> hilft bei dieser Entscheidung</a>. Die deutsche Regierung hat den Weg zum heimlichen ausspionieren des Deutschen Bürgers nun voll offen gelegt. Jetzt darf das Bundeskriminalamt (BKA) frei jede Telefonverbindung, jeden Datenverkehr und alles, was irgendwie von ihrem Telefon, Fax oder PC weggeht oder auch gleich auf dem PC liegt, überprüfen.</p>
<p>Das, was frühere Regierungssysteme nur über "Spione" bzw. regierungsfreundliche Nachbarn erfahren konnte, kann jetzt selbst erledigt werden. Kein Problem mehr mit falscher Kommunikation, man hat ja alles griffbereit. Und falls der Bürger mal einen Datenverlust hat, das Backup liegt bei der BKA. Vertrauenswürdig, nicht?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>George Orwell lässt grüssen</title>
		<link>http://blog.swissbite.net/2008/10/george-orwell-lasst-grussen/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 18:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Swissbite</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
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		<category><![CDATA[George Orwell]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Scanner oder: Der Verlust der letzen Persönlichkeit Schon länger wurde darüber gemunkelt. Die USA haben es schon, am Zürcher Flughafen wird es bereits getestet, und das EU-Parlament will es generell erlauben: Ganzkörperscanner an den Flughäfen. Zuerst: Was ist und was macht ein solcher Scanner? Im Prinzip ist es im weitesten Sinn eine Kabine, die innert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heise.de/bilder/106708/0/0">Scanner</a></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 106px"><img title="BodyScanner" src="http://www.l-3com.com/products-services/docoutput.aspx?id=1333" alt="BodyScanner" width="96" height="124" /><p class="wp-caption-text">BodyScanner von L3-com</p></div>
<p>oder: Der Verlust der letzen Persönlichkeit</p>
<p>Schon länger wurde darüber gemunkelt. Die USA haben es schon, am <a title="Flughafen Zürich" href="http://www.flughafen-zuerich.ch" target="_blank">Zürcher Flughafen </a>wird es <a title="Body Scanner Flughafen Zürich" href="http://www.bluewin.ch/de/index.php/26,92823/Flughafen_Zuerich_startet_Tests_mit_Nackt-Scanner/" target="_blank">bereits getestet</a>, und das EU-Parlament will es <a title="Nackt Scanner Europa Parlament" href="http://www.zoomer.de/news/topthema/bis-auf-die-haut/sicherheit-auf-flughaefen/artikel/eu-parlament-wuetend-ueber-nacktscanner" target="_blank">generell erlauben</a>: Ganzkörperscanner an den Flughäfen.</p>
<p>Zuerst: Was ist und was macht ein solcher Scanner? Im Prinzip ist es im weitesten Sinn eine Kabine, die innert Sekunden den Körper mit Scannt, und so alles erkennen lässt, was unter den Kleidern verborgen ist. Alles heisst alles. Neben verborgenen Messern, stumpfen Waffen, Kleingeld, Schmuck auch Implantate, Körperdetails usw.</p>
<p>Das natürlich alles zum Wohle der allgemeinen Sicherheit. Aber über Datenschutz, Persönlichkeitsschutz und Recht wurde nicht weiter nachgedacht. Kann man ja alles Anpassen. Sind nur Schriftstücke, die eh einmal geändert oder revidiert werden müssen. Mit dem Bürger kann man das ja machen.</p>
<p>Dazu empfehle ich den Beitrag auf <a title="Zoomer.de - Nacktscanner" href="http://www.zoomer.de/news/topthema/bis-auf-die-haut/sicherheit-auf-flughaefen/artikel/eu-parlament-wuetend-ueber-nacktscanner " target="_blank">Zoomer.de</a>.</p>
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