(bissige?) Blogs eines Schweizers

Blogs, die das Leben schreibt

Neutralität wird schrittweise abgeschaft..

Erstellt von Swissbite am 4. März 2009

Nun, anscheinend ist der heutigen Regierung nichts mehr heilig, und die Neutralität wird in grossen Schritten laufend abgeschaft. Oder wie sonst soll die wiederkehrende Diskusion im Bundeshaus angeschaut werden? 1 Man kann zwar argumentieren, dass  ein Auslandseinsatz unter bestimmten Bedingungen hilfreich sein kann. Aber Milizsoldaten dazu zu verdonnern auf fremden Land zu stehen, geht definitv zu weit.

Leider bin ich der Überzeugung, dass sich auch unsere Politik dauernd neue Gelüste erfüllt, und es höchst wahrscheinlich nicht dabei bleiben wird. Und das ausführende Volk hat keine Möglichkeit sich ohne gröbere Konsequenz zu wehren. Denn ein nicht erscheinen wird als Dienstverweigerung abgestempelt, militärisch Verurteilt, und den ganzen Rattenschwanz, der da auf uns zukommt.

Ich kann zwar die Idee des Parlaments verstehen, sich für Ausbildungszwecke in grossräumigere Gebiete zu bewerben. Grosse Panzerübungsplätze gibt es in der Schweiz nicht mehr. Und der Luftraum ist wirklich klein. Aber ist es nicht auch eine Entschuldigung für die Inkonsequenz? Statt Platz und Raum für übergeordnete Übungen einmal auf Stufe Brigade zu ermöglichen, das ganze ins Ausland verfrachten. So kann man sich weiter für eine Abschaffung stark machen, und im Ausland aktiv mitmischen…
Alles unter dem Namen einer Übung. Wir üben in Deutschland, in Kosovo, in Afgahnistan… Hauptsache, es gibt Übungsplätze, und seien die auch komplett gegen den Ursprungsgedanken zur Verteidigung.

Wird es wirklich Zeit, zum zivilen Ungehorsam?

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Wie man Studenten zu Satanisten macht

Erstellt von aussiCHt am 28. Dezember 2008

Wie die NZZ berichtet, verlangt der Freiburger Professor Christian Giordan, eine Art Rechtspluralismus.

Das heisst: Zitat NZZ:

Nicht mehr alle sollen vor dem Gesetz gleich sein: Je nach Herkunft, Ethnie oder Religion soll künftig anderes Recht gelten und von anderen Gerichten beurteilt werden.“(Quelle)

Damit sind in erster Linie vorallem die muslimischen Imigranten in unserem Land gemeint. D.h: Ehrenmorde und Unterwerfung der Frau gegenüber ihrem Ehemann,  Verschleierung und sowie vieles was wir als selbstverständlich betrachten, gilt für die Entsprechende Bevölkerungsgruppe nicht mehr.

Die Mormonen zum Beispiel werden auch auf ihr Recht der Polygamie beharren. Weitere, und absurdere Praktiken werden im Namen der Recht- und Religionsfreiheit ihre Kreise ziehen.

Die Steigerung wäre der wechsel zum Statanismus. Satanisten kennen schliesslich weder Gesetze noch Gerichte. Wahrscheinlich werden viele andere werden dieselben Schlüsse ziehen. Dann können wir den neuen Rechtsstaat Schweiz begrüssen und uns an unserem angepassten Recht erfreuen.

Aber wenn ihr mich oder meine Freunde seht, dann……bietet uns Bier und Met an und hofft, dass wir keine schlechte Laune haben. Weil kein Gesetz verbietet uns, unsere schlechte Laune irgendwo auszuleben.

(P.S: Church of Satan ist übrigens eine anerkannte Kirche und damit ist obige Schlussfolgerung nichtmal soweit hergeholt)

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NZZ schiesst gegen Bauern

Erstellt von Swissbite am 2. November 2008

nzzonline.ch schiesst im Beitrag scharf gegen Bauern. Laut Beitrag will der Detailhandel die höheren Transportkösten für Lebensmittel aller Art auf die Bauern abwälzen.  NZZ fragt den Bauernverband, wer die Mehrkosten denn Zahlen soll. Als verhängnissvolle Antwort gab der Bauernverband, dass dies der Endkunde machen solle.

Nun, auch wir Endkunden schreien natürlich auf, da wir meinen, die sonst schon hohen Preisen sollten nicht noch höher steigen. Und der Bauer wird ja gütig subvenzioniert.

Etwas, das in dieser Argumentation nicht aufgeht:

  • Der Bauer zahlt auch mehr Kosten, da er ja Traktor, Treibstoff und Verschleissmaterial auch selber bezahlen muss (Sein Aufwand)
  • Die Mehrkosten des Transportunternehmens, dass vom Detailhandel vorgegeben wird, soll auch der Bauer bezahlen
  • Die Preise sollen runter, da unsere Bauern ja eh zu teuer sind.

Nebenbei wird vergessen, dass der Datailhandel die grösste Marge hat. Ein Liter Milch kostet z.B. für den Detailhandel max. 70 Rappen. 1 Liter Milch für den Endkunden kommt bei der Migros auf 150 Rappen. Eine Marge von 114%. Jede andere Branche wünschte sich eine solche Marge.

Darum: Wieso soll nicht der Detailhandel die Mehrpreise bezahlen, und gleichzeitig die Preise senken? Coop, Migros und Co wissen ja eh nicht wohin mit dem Geld.

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